Grün war schon immer meine Lieblingsfarbe. Vielleicht ist das damit zu erklären, dass ich den Frühling liebe. Für mich die schönste Jahreszeit. Im Wonnemonat Mai erwacht die Natur. Ich erfreue mich an den verschiedenen Grüntönen im Deister. Wenn ich im Wald spazieren gehe, tauche ich ein in das frische Grün der Blätter. Es fühlt sich wirklich wie Waldbaden an. Zudem ist grün die Farbe der Hoffnung.
Mir gefällt der Monatsspruch. Ja, die Hoffnung, die wir im Glauben an Jesus Christus haben, ist ein sicherer Anker für die Seele. Im Mai feiern wir Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Wir haben tatsächlich die Hoffnung, dass unser HERR in den Himmel aufgefahren ist und uns seinen Geist gegeben hat. Und weil wir seinen Geist empfangen haben, ist da diese feste Zuversicht auf das, was man hofft und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht (Hebräer 11,1).
Bei unserer Gemmeindleitungsklausur haben wir uns dazu ausgetauscht, welche Hoffnungen wir im Blick auf die Johannesgemeinde haben! Was sehen wir an positiven Entwicklungen und was sehen wir (noch) nicht?! Haben wir so etwas wie eine Vision? Eine Vision ist für mich ein inneres Bild von dem, was in der Zukunft geschieht und das mich jetzt schon begeistert. Manchmal ist es gut, über solche Fragen in aller Ruhe bei einem Spaziergang im Wald nachzudenken. Und dann hoffe ich, dass wir in der Johannesgemeinde immer wieder erleben, wie diese Zuversicht auf das, was man hofft, in unserer Gemeinde spürbar und damit ja auch sichtbar wird.
Lasst uns also visionär und hoffnungsvoll sein.

Herzlich, euer Roland Bunde