Featured

Editorial Oktober

SymbolbildZur Freiheit hat uns Christus befreit! Wenn das kein Grund zur Dankbarkeit ist?! Wir feiern Erntedank. Nicht zuletzt können wir dankbar dafür sein, dass wir in einem freien Land leben. Ich betone das gerade angesichts der gesellschaftspolitischen Veränderungen in unserem Land. Ich bin dankbar für Wahlfreiheit, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit und so viele andere Freiheiten, von denen viele Menschen nur träumen können.

Und dann ist da noch diese innere Freiheit, zu der Christus uns befreit hat. Eine Freiheit, die wertvoller ist als alle anderen Freiheiten. Und wenn am Himmel Wolken aufziehen, weiß ich doch, dass der Himmel blau ist.

Als ich eines Morgens den Himmel einen Spalt geöffnet sah, war das für mich ein schönes Sinnbild. Es mag sich manchmal so anfühlen, als würden dunkle Wolken aufziehen. Das aber ändert nichts daran, dass der Himmel blau ist. Christus hat uns befreit. Wir sind frei.

Wenn wir also Erntedank feiern, können wir das mit einer großen inneren Freiheit tun, etwas von dem weiterzugeben, was wir empfangen haben. Mit unserem Erntedank-Opfer wollen wir Menschen unterstützen, die viel weniger Freiheiten haben als wir, und denen – aus welchen Gründen auch immer – ein „Joch der Knechtschaft“ auferlegt worden ist.

Gott hat uns so reich gesegnet – materiell und vor allem geistlich. Bringt gerne etwas aus dem Garten mit, was ihr geerntet habt, und legt es zum Erntedanktisch. Wer möchte, kann auch einen symbolischen Gegenstand mitbringen, der für ein geistliches Erleben steht. Und bedenkt, auf dem Erntedanktisch wird alles für die Feier des Abendmahls vorbereitet sein.

Insbesondere die Zeichen Brot und Kelch stehen für die Freiheit, zu der Christus uns befreit hat und für die wir so unendlich dankbar sein können.

Dziewas Ralf

 

 

 

 

Herzlich, euer Roland Bunde